Bioenergieregion Achental
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Energiewende in Europa: Großes Potenzial für verschiedenartige Biomasse und regenerative Brennstoffe

Im Rahmen Fachforums zum Thema „Strom- und Wärmeerzeugung aus Biomasse“ am 11. Oktober 2012 in Grassau im Chiemgau sahen die Experten in der Verwendung von Biomasse einen wichtigen Baustein in der Versorgung Europas mit regenerativer Energie.

 

Grassau, 15.10.2012 – Mehr als 100 Teilnehmer folgten der Einladung der agnion Technologies GmbH und der Biomassehof Achental GmbH & Co. KG zur ersten Konferenz über Energiegewinnung aus Biomasse in den oberbayerischen Chiemgau.

Der wachsenden Kritik an der Bioenergie als Verursacherin eines exzessiven Maisanbaus in Konkurrenz zur Erzeugung von Nahrungsmitteln, setzten die Referenten in ihren Vorträgen ganzheitliche Konzepte und Methoden für deren ökologisch einwandfreie Erzeugung und Nutzung entgegen.

So informierte der Geschäftsführer des Biomassehofs und der Bioenergie-Region Achental, Wolfgang Wimmer, über die Optimierung regionaler Kreisläufe am Beispiel der Bioenergie-Region Achental.

Einen vertiefenden Beitrag über alternative Brennstoffe, insbesondere Biomasse minderer Qualität, und die Einflussfaktoren des Erneuerbare-Energien-Gesetzes 2012, kurz EEG 2012, lieferte der Brennstoffexperte der agnion Technologies GmbH, Martin Oelkers.

Piotr Sniaidy, Projektmanager bei der RES Projects GmbH München, stellte am Beispiel einer Biomethananlage vor, wie sich große Energieanlagen erfolgreich planen und umsetzen lassen. Und Tim Schulzke, Experte für Bioenergie beim Fraunhofer UMSICHT-Institut, legte die Grundlagen der Holzvergasungstechnologie dar.

In seinem Vortrag über „Neue Entwicklungen beim Einsatz von Gasmotoren, Mikrogasturbinen und ORC-Anlagen in der Biomassevergasung“ kam Dr. Günther Herdin, Geschäftsführer der PGES GmbH, zu dem Schluss, dass die Vergasung und Verstromung durch einen Gasmotor die effektivste Form der Konvertierung von biogenen Stoffen sei.

Abschließend referierte Felix Nelles, Leiter Business Development der agnion Technologies GmbH, über die zukunftsweisende Verwertung des bei der Holzvergasung entstehenden Brenn- oder Synthesegases als Bio-Erdgas, Treibstoff für Fahrzeuge oder Ausgangsstoff zur Herstellung von Kunststoffen.

Die Besichtigung des Geländes und der Anlagen des Biomassehofs Achental, des Heizwerks Grassau und des, erst im Frühjahr dieses Jahres in Betrieb genommenen, agnion Holzvergasers mit Heatpipe-Technologie rundeten das Programm des Fachforums ab.

 

Über die Bioenergie-Region Achental
Die „Bioenergie-Region Achental“ umfasst die Gemeinden Bergen, Grabenstätt, Grassau, Marquartstein, Übersee, Unterwössen, Schleching, Staudach-Egerndach und Reit im Winkl in Oberbayern und, in der zweiten Projektphase seit August 2012, die angrenzenden 26 Kommunen des Landkreises Traunstein als Partnerregion. Die Initiative geht auf den im Jahr 1999 gegründeten Verein Ökomodell Achental e. V. zurück, dem die neun Gemeinden des Achentals angehören.

Die Bioenergie-Region Achental und der Verein Ökomodell Achental verfolgen die nachhaltige ökonomische Entwicklung der Region unter Erhaltung der Natur- und Kulturlandschaft, der Sicherung landwirtschaftlicher Betriebe und regionaler Produktvermarktung, der Förderung eines naturverträglichen Gewerbes und Tourismus und der ausschließlichen Nutzung regional erzeugter, erneuerbarer Energien. Gefördert wird die „Bioenergie-Region Achental“ vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. Im Rahmen der von der EU unterstützten Initiative „BioRegions“ ist das Achental Vorzeigemodell für intelligente Biomassenutzung in Europa.

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Die Konzepter Kommunikation.Kreation
Petra Hettenkofer
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Tel:  +49 (0) 89 - 41 60 69 62
p.hettenkofer(at)konzepter-agentur.de
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Führung in agnion Heatpipe-Reformer auf dem Gelände des Biomassehofs Achental

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