Bioenergieregion Achental
Konzept

Das Konzept der Gipfelprojekte

Eine völlig neue Idee zum Ausbau der Bioenergie in der Region sind die sogenannten Gipfelprojekte. Der gewählte Namen stellt einerseits eine Verbindung zum alpinen Relief des Achentals her, dessen höchster Gipfel über 2400 Meter hoch aufragt. Dem Konzept liegt aber zudem auch die Überzeugung zu Grunde, dass Bioenergie-Projekte nur dann die gewünschten positiven Effekte für die Region entfalten, wenn sie in allen technischen und wirtschaftlichen Belangen optimiert und genau auf die Bedürfnisse der Region angepasst werden. Als Gipfelprojekt wurden daher ausschließlich solche Bioenergie-Anlagen und Strukturen entwickelt und ausgewählt, die eine entsprechende Optimierung aufweisen.

Die im Achental geschaffenen Gipfelprojekte werden in ihren technischen, wirtschaftlichen und energetischen Rahmenparametern sorgfältig dokumentiert und in der Öffentlichkeitsarbeit dargestellt. So können sie Entscheidungsträgern und Fachleuten gezielt präsentiert werden, was verschiedene positive Effekte hat. Einerseits wird durch Besuchergruppen, Fachseminare und Veranstaltungen der Fremdenverkehr in der Region gestärkt. Zudem erhöht das reale Erfahren der Funktionsweise und auch der generierten Vorteile die Bereitschaft, ähnliche Projekte in der eigenen Region umzusetzen. Schließlich wächst das Verständnis für das Optimierungspotenzial von Bioenergie-Projekten.

Nach den Festsetzungen des Achentals muss ein Gipfelprojekt folgende Anforderungen erfüllen:

  • Effektiver Klimaschutz durch nachweisliche Reduktion von CO2 Emissionen
  • Optimale Einbettung in die bestehenden Wirtschaftsstrukturen und größtmögliche regionale Wertschöpfung
  • Höchste Effizienz bei der Verwertung des eingesetzten Rohstoffs
  • Großes Replikationspotential in der Region und darüber hinaus



Bisher wurden in der Region 11 Gipfelprojekte erfolgreich entwickelt. Von diesen Projekten in den verschiedenen Talgemeinden befassen sich zehn mit der konkreten Nutzung von Bioenergie, während das elfte dem indirekten Ausbau der Bioenergie durch Anreize zur Reduktion der Kohlendioxidemissionen dient.

Neben der Entwicklung und Umsetzung von Gipfelprojekten wird die Bioenergie-Region auch ihrem Bildungsauftrag gerecht und bietet zahlreiche Informationen, Vorträge und Schulungen zum Thema Bioenergie an. Auch der rege Austausch von Erfahrungen innerhalb der Region und darüber hinaus ist ein Kernbestandteil im Achental.

Ökomodell Achental
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Am Sonntag, den 07. Februar 2016 um 18.00 Uhr zeigt der BR einen Bericht über die KUP-Ernte in...

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Hiermit laden wir Sie zur maschinellen Pflanzung von KUP-Stecklingen ein!

09.03.2015

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Hiermit dürfen wir Ihnen den ersten gemeinsamen Newsletter im Jahr 2015 präsentieren.

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