Bioenergieregion Achental
Mobilisierung von privaten Bio-Reststoffen

Dezentrale Mobilisierung von privaten organischen Reststoffen

Beschreibung des Projekts
Der organische Restmüll aus Haushalten und Betrieben besitzt ein großes energetisches Potenzial, das auch heute schon genutzt wird. Die Sammlung der Abfälle, insbesondere der Speiseabfälle, erfolgt aber meistens in Abfalltonnen die im wöchentlichen Zyklus geleert werden. Die Handhabung der Abfälle in Tonnen, die Entleerung und der innerbetriebliche Transport zur Befüllung der Tonne sind umständlich und vor allem aus hygienischer Sicht nicht optimal.

Die Schweizer Firma Biotrans AG und die Firma Finsterwalder Umwelttechnik aus Bernau am Chiemsee haben am Kreiskrankenhaus Rosenheim mit dem Biotrans System ein innovatives Sammlungs- und Verwertungssystem umgesetzt.

Schritt 1: BioMaster® – Hygienische Verarbeitung

Die Speise- und Rüstabfälle werden direkt ab dem Teller oder einem anderen beliebigen Behälter in den BioMaster® geleert und dort in eine homogene, pumpfähige Biomasse umgewandelt. Es entstehen keinerlei Abwässer und der als Transportmittel benötigte Wasserbedarf ist minimal, da die Speise- und Rüstabfälle eine hohe Eigenflüssigkeit beinhalten, wodurch sie problemlos verarbeitet und weggepumpt werden können.

Schritt 2: Geschlossenes System – Beförderung

Die Biomasse wird mittels speziell entwickelter Fördertechnik über ein geschlossenes Leitungssystem in den BioTank befördert.

Schritt 3: BioTank – Lagerung

Der BioTank kann direkt neben dem BioMaster®, an einem weiter entfernten Ort oder außerhalb des Gebäudes aufgestellt werden. Der BioTank verfügt über eine entsprechende Be- und Entlüftung, welche die Entstehung von Geruchsemissionen verhindert.

Schritt 4: Tankwagen – Abtransport

Die Biomasse wird regelmäßig von unseren regionalen Entsorgungspartnern mittels Tankwagen abgesaugt und zu einer Biogasanlage transportiert.

Schritt 5: Biogasanlage

Die auf diese Weise im Kreiskrankenhaus gesammelten Stoffe werden als Substrat in die nahegelegene Biogasanlage der Finsterwalder Umwelttechnik zur Vergärung transportiert. Die daraus gewonnene Energie in Form von Strom wird eingespeist, die entstehende Abwärme wird vor Ort verwendet. Der nötige logistische Aufwand ist insgesamt gering, und die im Abfall vorhandene Energie wird optimal ausgenutzt und die Hygiene im Küchenbereich ist perfekt.


Motivation für das Projekt
Die Erschließung des bislang kaum genutzten energetischen Potenzials von Biomüll spielt eine wichtige Rolle bei der Energieversorgung aus lokalen Quellen. Aus dieser Tatsache entstand die Idee, eine einfache, doch effektive Methode zur Sammlung und Inwertsetzung dieses Abfalls zu entwickeln.


Warum ist das ein Gipfelprojekt?

  • Durch die Sammlung und Vergärung von Biomüll werden gleich doppelt Treibhausgase vermieden: erstens wird das bei der Fermentation entstehende besonders klimaschädliche Methan, das auch bei anderen Verwertungswegen freigesetzt werden würde, eingesammelt und verbrannt. Zweitens wird durch die daraus erzeugte Energie fossiler Strom und Wärme eingespart.
  • Das flexible System des „Biomasters“ lässt sich genau an die jeweiligen Standortbedingungen anpassen. Dies betrifft neben der Größe und der Logistik auch die Verwertung der gesammelten Abfälle.
  • Durch die Wertschöpfung aus Abfallstoffen in einer modernen Biogasanlage weist die Technik eine äußerst hohe Gesamteffizienz auf.
  • Auf Grund der einfachen eingesetzten Technik, der hohen Anpassungsfähigkeit und der fast überall vorhandenen Bestandteile der Verwertungskette (Abfallquelle, Biogasanlage, Wärmeabnehmer) ist das System an sehr vielen Standorten innerhalb und auch außerhalb Deutschlands einsetzbar.


Innovationen des Projekts

Die hochwertige Umsetzung von Reststoffen in Strom und Wärme durch das „Biotrans“-System besticht durch seine perfekte Hygiene, seine Einfachheit und Effektivität. Die Verwertung der Abfälle in einer Biogasanlage hat ebenfalls Innovationscharakter, da somit ein intensiver Anbau von Energiepflanzen unnötig wird.

Beschreibung des Projekts
Der organische Restmüll aus Haushalten und Betrieben besitzt ein großes energetisches Potenzial, das bislang kaum genutzt wird. In Zusammenarbeit mit der Firma Finsterwalder Umwelttechnik aus Bernau am Chiemsee entstand eine innovative Sammlungs- und Verwertungsmethode, die die vorhandenen Ressourcen an Biomüll erschließen kann. Im Kreiskrankenhaus Rosenheim steht ein sogenannter „Biomaster“, der die organischen Abfälle aufnimmt, komprimiert und längere Zeit speichern kann. Anschließend wird der Container abtransportiert und die gesammelten Stoffe werden als Substrat in eine nahegelegene Biogasanlage zur Vergärung gegeben. Die daraus gewonnene Energie in Form von Strom wird eingespeist, die entstehende Abwärme wird vor Ort verwendet. Der nötige logistische Aufwand ist insgesamt gering, und die im Abfall vorhandene Energie wird optimal ausgenutzt.


Motivation für das Projekt
Die Erschließung des bislang kaum genutzten energetischen Potenzials von Biomüll spielt eine wichtige Rolle bei der Energieversorgung aus lokalen Quellen. Aus dieser Tatsache entstand die Idee, eine einfache, aber effektive, Methode zur Sammlung und Inwertsetzung dieses Abfalls zu entwickeln.


Warum ist das ein Gipfelprojekt?

  • Durch die Sammlung und Vergärung von Biomüll werden gleich doppelt Treibhausgase vermieden: erstens wird das bei der Fermentation entstehende besonders klimaschädliche Methan, das auch bei anderen Verwertungswegen freigesetzt werden würde, eingesammelt und verbrannt. Zweitens wird durch die daraus erzeugte Energie fossiler Strom und Wärme eingespart.
  • Das flexible System des „Biomasters“ lässt sich genau an die jeweiligen Standortbedingungen anpassen. Dies betrifft neben der Größe und der Logistik auch die Verwertung der gesammelten Abfälle.
  • Durch die Wertschöpfung aus Abfallstoffen in einer modernen Biogasanlage weist die Technik eine äußerst hohe Gesamteffizienz auf.
  • Auf Grund der einfachen eingesetzten Technik, der hohen Anpassungsfähigkeit und der fast überall vorhandenen Bestandteile der Verwertungskette (Abfallquelle, Biogasanlage, Wärmeabnehmer) ist das System an sehr vielen Standorten innerhalb und auch außerhalb Deutschlands einsetzbar.


Innovationen des Projekts
Die hochwertige Umsetzung von Reststoffen in Strom und Wärme durch das „Biomaster“-System besticht durch seine Einfachheit und Effektivität. Die Verwertung der Abfälle in einer Biogasanlage hat ebenfalls Innovationscharakter, da somit ein intensiver Anbau von Energiepflanzen unnötig wird.

Ökomodell Achental
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