Bioenergieregion Achental
Mini-Nahwärmenetz Grabenstätt

Aufbau eines Mini-Nahwärmenetzes in Grabenstätt

Beschreibung des Projekts
Die Gemeinde Grabenstätt hat nach intensiver Vorarbeit Ende Januar 2012 beschlossen, ein neues Hackschnitzel-Heizwerk im Ort zu errichten. Der Biomasse-Heizkessel mit einer geplanten Leistung von 800 kW soll noch dieses Jahr (2012) in Betrieb gehen. Die Länge der geplanten Wärmetrasse beträgt ca. 1.660 Meter und soll darin jährlich 2.200 MWh Wärme transportieren. Daran sollen zunächst 27 Haushalte angeschlossen werden. Das Heizwerk wird von der Gemeinde finanziert und anschließend in Form eines Kommunalunternehmens auch betrieben.

Motivation für das Projekt
Angespornt von den Erfolgen der Fernwärme in Grassau und der dadurch möglichen günstigen Energieversorgung hat auch die Gemeinde Grabenstätt beschlossen, ein ähnliches System aufzubauen. Die Versorgung mit Brennstoffen soll dabei durch regionale Reststoffe, ähnlich wie in Grassau, gesichert werden.

Warum ist das ein Gipfelprojekt?

  • Durch die angestrebte Wärmemenge kann eine jährliche CO2-Einsparung von ca. 585 Tonnen erreicht werden.
  • Das Heizwerk kann trotz der kleinen Leistung von nur 800 kW wirtschaftlich betrieben werden und fügt sich ideal in die bestehende Infrastruktur der Gemeinde Grabenstätt ein.
  • Auch bei der Wirksamkeit der verwendeten Primärenergie werden durch die Auswahl eines hochmodernen Kessels und intelligente Wärmerückgewinnung maximale Werte erreicht.
  • Die Übertragbarkeit des Modells auf weitere Gemeinden ist wegen der kleinen Dimension, der kommunalen Finanzierung und des regionalen Brennstoffbezugs hoch. Auch die ländlich geprägte Siedlungsstruktur Grabenstätts ist in sehr vielen Regionen Deutschlands und Europas vorhanden.

 

Innovationen des Projekts
Die Dezentralität der Anlage, die kleine Dimension und der ausschließlich regionale Bezug von Rohstoffen aus Restholz zeichnen dieses Gipfelprojekt besonders aus. Das rein kommunale Finanzierungsmodell ist ebenfalls eine wichtige Errungenschaft.

 

Ökomodell Achental
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