Bioenergieregion Achental
Bioenergie im Märchenpark

Attraktionen zu erneuerbaren Energien im Märchenpark

Beschreibung des Projekts
Im Märchenpark Marquartstein entstehen derzeit zwei neue Attraktionen, die sich mit erneuerbaren Energien befassen. Die erste ist ein Laufrad an der Hexenschule, das über einen Dynamo zum Betrieb einer magischen Beleuchtung verwendet wird. Die zweite ist eine Münzprägemaschine, die über ein Wasserrad angetrieben wird. Bei beiden Maschinen stellt eine ansprechende Dokumentation den Gesamtbezug zur Bioenergie und der Energiewende im Achental her.

Die erste der beiden neuen Attraktionen, das Laufrad mit angeschlossenem Dynamo zur Lichterzeugung, ist an der bestehenden Hexenschule angebracht. Dort wird das Laufrad thematisch integriert und vermittelt den Kindern einen anschaulichen Bezug von Kraftaufwand und Leuchtstärke. In der nebenan gestellten Schautafel wird verdeutlicht, wie lange man für unterschiedliche Energiemengen laufen müsste und zudem auch die dafür nötige äquivalente Menge an Holzpellets, Hackschnitzeln oder weiteren Bioenergie-Trägern anschaulich dargestellt. Das Laufrad ging zur neuen Parksaison (2012) in Betrieb.
Bei der zweiten Attraktion, dem mit Wasserkraft getriebenen Münzprägeautomat, wird deutlich, wie viel Kraft in erneuerbaren Energien insgesamt steckt. Auch hier wird in der beigestellten Dokumentation darauf hingewiesen, welche Bedeutung die Wasserkraft für die Stromversorgung sowohl im Achental als auch in Deutschland hat. Zusätzlich wird auf die Ziele der Bioenergie-Region Achental und das nötige Zusammenspiel aller erneuerbaren Energiearten, darunter auch der Bioenergie, hingewiesen. Eine entsprechende Menge an Bioenergie-Trägern zur Generierung der nötigen Kraft für die Münzpräge rundet die Schautafel ab.

Motivation für das Projekt
Der Märchen-Erlebnispark am Rande von Marquartstein ist seit über 40 Jahren ein Magnet für Kinder und Jugendliche. Innerhalb dieses Gipfelprojekts soll die dadurch mögliche Multiplikatorwirkung genutzt werden, um für erneuerbare Energien, vor allem auch Bioenergie, zu werben. Der Park ist seit Anbeginn auf Mitmach-Attraktionen (z.B. ein Fahrrad-betriebenes Riesenrad) ausgelegt, so dass fast alle Objekte ohne externe Energieversorgung auskommen. Diese Idee wird auch in den beiden neuen Attraktionen aufgegriffen.

Warum ist das ein Gipfelprojekt?
Die direkte touristische Inwertsetzung von Attraktionen zu erneuerbaren Energien ist eines der Kernziele der Bioenergie-Region Achental und wird in diesem Projekt besonders konsequent umgesetzt. Durch den direkten positiven Kontakt der Kinder zur Bioenergie in einem spannenden Umfeld wird die Wissensvermittlung spielerisch umgesetzt. Die daneben angebrachten Dokumentationen sprechen auch die Erwachsenen an und vermitteln dabei die Ziele der Bioenergie-Region Achental.

Innovationen des Projekts
Die spielerische und "kinderleichte" Umsetzung von erneuerbaren Energien für die Parkbesucher hat ein enorm hohes Potenzial zur Wissens- und Bewußtseinserweiterung, ohne dabei belehrend aufzutreten. Die leicht verständliche und thematisch angepasste Dokumentation trägt des Weiteren dazu bei, dass die Notwendigkeit eines Wandels in der Energieversorgung für alle Parkbesucher klar und greifbar wird.

Ökomodell Achental
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