Bioenergieregion Achental
Biomassehof Achental

Biomassehof Achental

Im Zuge des EU-Forschungsprojektes „RES-Integration” wurde aus den Reihen des Ökomodell Achental und der Achental Gemeinden eine eigenständig wirtschaftende Gesellschaft gegründet.
Der Biomassehof Achental konnte im Herbst 2007 in Grassau zusammen mit über 4000 Besuchern eingeweiht werden und leistet mit bereits bestehenden Netzwerken wertvolle Vorarbeit für die Entwicklung des Achentals als Bioenergie-Region, wobei die Priorität auf den für die Region besonders relevanten Holzhackschnitzeln, Agrarpellets und der dezentralen Biogas-Gewinnung liegen soll.

Den qualitativen Ausbau der Wertschöpfungskette für Hackschnitzel von der Bereitstellung bis zum Verbrauch übernimmt der Biomassehof Achental als „public private partnership”. Ihm sind wesentliche Kooperationspartner, wie Waldbesitzer, Dienstleister und Sägewerke, verbunden. Von Landschaftspflege-Einrichtungen übernimmt der Biomassehof auch Material von schwacher Qualität. Über das Ökomodell Achental unterstützt er die Pflanzung traditioneller Energiehecken, wodurch das verfügbare Potenzial vergrößert wird.

Im Bereich Biogas wird vordringlich auf dezentrale Lösungen gesetzt. Insbesondere den Landwirten soll ermöglicht werden, ihr eigenes organisches Material in Kleinanlagen thermisch zu verwenden. So kann eine kleine Biogasanlage die Gülle von 40 Großvieheinheiten (GVE) nutzen, um die eigenen Liegenschaften zu beheizen. Weitere Schwerpunkte sind die Verbesserung der bestehenden Biogasanlagen bis hin zur Treibstoffherstellung sowie die Verwertung von sonstigem organischen Abfall.

Im Bereich Agrarpellets soll die dezentrale Produktion aus derzeit ungenutzten Ressourcen von schlechter Qualität und geringer Quantität in Pelletierungsanlagen von maximal 2.000 Tonnen Jahreskapazität und der direkte Verbrauch in geeigneten Öfen in nahe gelegenen Liegenschaften forciert werden.

Ökomodell Achental
RSS News Vimeo

Aktuelles

05.02.2016

Programmhinweis im Bayerischen Fernsehen

Am Sonntag, den 07. Februar 2016 um 18.00 Uhr zeigt der BR einen Bericht über die KUP-Ernte in...

17.04.2015

Einladung zur maschinellen KUP-Pflanzung

Hiermit laden wir Sie zur maschinellen Pflanzung von KUP-Stecklingen ein!

09.03.2015

Der erste Newsletter 2015 ist verfügbar

Hiermit dürfen wir Ihnen den ersten gemeinsamen Newsletter im Jahr 2015 präsentieren.

Bioregions

FörderungBundesministerium für Ernährung und LandwirtschaftFachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.Bioenergie Regionen