Bioenergieregion Achental
Geschichte der Bioenergie

Bioenergie im Achental – eine Erfolgsgeschichte

Das Achental weist hervorragende Voraussetzungen für die Nutzung der regional vorhandenen erneuerbaren Energien auf. Dabei kann die Region auf eine lange Tradition zurückblicken. Denn die Nutzung der heimischen Ressourcen in Form von Holz und Holzabfällen ist seit Jahrhunderten in der Region weit verbreitet. Auf dieser gewachsenen Tradition konnte das EU Forschungsprojekt RES- Integration aufbauen, wofür das Achental im Jahr 2005 als grenzüberschreitende Modellregion ausgewählt wurde (www.res-integration.com).

Ziel von RES-Integration war es, eine Strategie zum weiteren Ausbau der Bioenergie zu entwickeln und deren Umsetzung einzuleiten. In einem ersten Schritt wurde eine genaue Analyse durchgeführt, welche Energieressourcen in der Region bestehen, wie weit diese bereits genutzt werden und wie diese Nutzung in den nächsten Jahren ausgeweitet werden kann. Dabei wurde festgestellt, dass eine schrittweise Entwicklung der Erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz dazu führen kann, dass im Jahr 2020 die gesamte Region mit eigenen regionalen Energieressourcen versorgt wird – das Achental kann energieautark werden!


Um den Ausbau der Erneuerbaren Energien voranzubringen und den zusätzlichen Bedarf an Biomasse bereit zu stellen, wurde im Jahr 2007 der Biomassehof Achental gegründet, der als „public-private partnership” zugleich von den Gemeinden und von privaten Unternehmen betrieben wird.

Die Bioenergie-Region Achental

Das intensive Bemühen um die regionale Bioenergie findet auch bundesweit zunehmend Beachtung: Im Jahr 2009 wurde das Achental als eine von 25 Muster-Bioenergie-Regionen ausgewählt. Für dieses Programm hat sich das Achental mit dem Konzept der Gipfelprojekte sowie mit dem regionalen Biomassehof als treibender Kraft hinter dem Streben nach Energieautarkie beworben. (www.bioenergie-regionen.de).

Denn mittlerweile ist deutlich geworden, dass ohne den ländlichen Raum ein Ausbau der Bioenergie nicht denkbar ist. Das Ziel der Bioenergie-Regionen ist es daher, funktionierende Netzwerke zu etablieren. Deren vorrangige Aufgabe ist ein nachhaltiger Ausbau der regionalen Bioenergie, der auch zu neuen Arbeitsplätzen und mehr Wertschöpfung innerhalb der Region führt.

Der Wettbewerb "Bioenergie-Regionen" wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) gefördert und von der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) koordiniert. Ausgewählt wurden unter den über 200 Bewerbungen nur die Regionen mit besonders innovativen Konzepten und Ideen zum Ausbau der Bioenergie. Das Achental ist eine der kleinsten Regionen und bietet daher auf engem Raum viele besonders herausragende Projekte an.

 

Erneuerbare Energie-Anlagen in der Region

Eine Übersicht, wo überall im Achental erneuerbare Energie erzeugt wird, finden Sie zum Beispiel hier:

Ökomodell Achental
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Am Sonntag, den 07. Februar 2016 um 18.00 Uhr zeigt der BR einen Bericht über die KUP-Ernte in...

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Einladung zur maschinellen KUP-Pflanzung

Hiermit laden wir Sie zur maschinellen Pflanzung von KUP-Stecklingen ein!

09.03.2015

Der erste Newsletter 2015 ist verfügbar

Hiermit dürfen wir Ihnen den ersten gemeinsamen Newsletter im Jahr 2015 präsentieren.

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